Risiken Brustvergrößerung

Foto Frau Risiko Brust

Beachten Sie, daß die Brustkorrektur mit medizinischen Risiken verbunden ist. Lassen Sie sich hier ausführlich durch Ihren Chirurgen beraten.

  • Veränderung der Empfindlichkeit der Brustwarze oder der Brust: meist vorübergehend. Sehr selten kommt es zur Verminderung oder sogar zum vollständigen und endgültigen Verlust der Empfindungsfähigkeit der Brustwarze.
  • Galaktorrhö oder Schwierigkeiten beim Stillen
  • Verdrängung des Implantats
  • Unzufriedenheit mit dem erwarteten, aber nicht vollständig erreichten, ästhetischen Ergebnis
  • Unverträglichkeit mit der Standardmammografie: Implantat kann einen Teil des Brustgewebes verdecken (auch mittel- und langfristig). Der Radiologe muss daher informiert werden.
  • Verzögertes Auftreten eines periprothetischen Ergusses (Flüssigkeitsansammlung um das Implantat herum), der zu einem Anschwellen der Brust führt
  • Kapselfibrose - um das Implantat herum entsteht im Normalfall eine trennende Bindegewebshülle. Manchmal verhärtet sich diese Kapsel und drückt das Implantat zusammen, die Brust wird hart und schmerzt. Eine ausgeprägte Kapselfibrose erhöht das Risiko einer vorzeitigen Abnutzung und Ruptur des Implantats.
  • Auslaufen eines Implantats mit biologisch abbaubarer Flüssigfüllung (unser Unternehmen gestattet nur physiologisches Serum). Dieses schwer vorhersehbare Phänomen tritt in der Regel innerhalb kurzer Zeit auf.
  • Riss der Implantathülle mit Gelfüllung (unser Unternehmen verwendet ein biokompatibles kohäsives Silikongel von medizinischer Güte) mit Risiko der langsamen Verlagerung des Gels in Richtung Bindegewebskapsel; ist diese ebenfalls beschädigt, kann das Gel aus der Kapsel austreten. Dies macht einen Eingriff erforderlich, um das Implantat nach einem Riss oder bei Verdacht auf einen Riss auszutauschen. Ein solcher Riss kann ohne sichtbare äußere Anzeichen auftreten. Es ist daher wichtig, regelmäßig klinische Nachsorgeuntersuchungen und/oder Ultraschalluntersuchungen vornehmen zu lassen und nach einer schweren Verletzung der Brust den Arzt aufzusuchen.
  • Verkalkung der periprothetischen Kapsel. Tritt selten auf, kann aber bei der Diagnosestellung wegen der ähnlichkeit mit Kalkablagerungen im Rahmen einer Brustkrebserkrankung Schwierigkeiten bereiten.
    Unverträglichkeit mit der Standardmammografie. Bei einer nach geltendem Standard durchgeführten Mammografie kann das Implantat bei zu starker Kompression reißen. Um die Risiken einer Ruptur des Implantats im Zusammenhang mit dieser Untersuchungstechnik zu minimieren, empfehlen wir, auf Ultraschall- oder MRT- Untersuchungen auszuweichen.
  • Falten, Wellen, Verschiebung und Drehung können zur Abnutzung und damit zum vorzeitigen Einreißen des Implantats führen. Das Implantat kann außerdem sichtbar oder tastbar werden.

Alle genannten Risiken können kurz-, mittel- oder langfristig auftreten und einen erneuten chirurgischen Eingriff erforderlich machen. Dies ist im Vergleich häufiger der Fall bei:

  • subglandulären Implantation
  • befüllbarem Brustimplantat

Die Lebensdauer eines Implantats ist nicht unbegrenzt und kann nicht präzise vorherbestimmt werden, da sie vom möglichen Auftreten von Komplikationen und individuellen Faktoren abhängig ist. Darüber hinaus können lokale oder regionale Komplikationen die vorübergehende oder endgültige Explantation erforderlich machen.

Ein Implantat hält nicht ewig. Es altert und nutzt sich ab. Irgendwann muss es daher ersetzt werden.